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Vorläufige Bilanz: Hurrikan Katrina reißt mehr als 50 Menschen in den Tod

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Vorläufige Bilanz: Hurrikan Katrina reißt mehr als 50 Menschen in den Tod

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Hurrikan Katrina hat in drei Südstaaten der USA Chaos und Verwüstung hinterlassen. Mehr als 50 Menschen kamen allein in Mississippi ums Leben. Eine vorläufige Bilanz. Sturmfluten und Schäden in Milliardenhöhe – ganze Straßenzüge verwandelten sich in reißende Ströme. Und: Die zerstörerische Gewalt ist noch nicht vorbei.

Katherine Blanco, Gouverneurin von Louisiana: “Sturm- und Wasserschäden werden auch aus den Regionen weiter nördlich gemeldet, in die Katrina nun zieht. Es ist noch zu gefährlich, um nach Hause zurückzukehren. Bleiben Sie in Ihren Notunterkünften, bleiben Sie bei Freunden und Verwandten.” Mehr als eine Million Haushalte sind ohne Strom, Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt. Katrina erreichte zeitweise Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern. Der Hurrikan zog durch Louisiana, Mississippi und Alabama. Mittlerweile hat sich der Wirbelsturm, der zuvor auch schon in Florida gewütet hatte, auf einen Hurrikan der Kategorie Eins abgeschwächt. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurde die größte Hilfsaktion der Geschichte organisiert. Vor allem aus ärmeren Vierteln, wo viele Menschen ausgeharrt hatten, gingen Notrufe von Eingeschlossenen ein. Rettungs- und Bergungsmannschaften konnten erst Stunden nach dem Eintreffen des Hurrikans ausrücken. Es wird noch dauern, bis das ganze Ausmaß der Schäden abzusehen ist. Experten rechnen damit, dass Katrina der kostspieligiste Wirbelsturm ist, der die USA jemals getroffen hat.