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Vermutlich mehrere Hundert Menschen durch "Katrina" getötet

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Vermutlich mehrere Hundert Menschen durch "Katrina" getötet

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In den US-Südstaaten sind vermutlich Hunderte Menschen durch Hurrikan “Katrina” ums Leben gekommen. Die Behörden gehen davon aus, dass nicht einmal alle Leichen gefunden werden. New Orleans steht zu 80 Prozent unter Wasser. Die Gouverneurin von Louisiana kündigte die vollständige Evakuierung der Touristenmetropole an. Die Lage sei unhaltbar. Es gebe kein Trinkwasser mehr, keinen Strom, kein Telefon, keine Toiletten. Ununterbrochen versuchen Helfer, eingeschlossene Menschen zur retten oder sie von ihren Hausdächern zu bergen. Eine Frau ist glücklich, dass ihr drei Tage altes Baby gerettet sit. Sie habe schreckliche Angst um ihr Kind gehabt. Bataillone von Krankenwagen und Rettungskräften säumen die Zufahrtstraße nach New Orleans. Mehr als 30 000 Einheimische und Touristen, die im Footballstadion der Stadt Zuflucht gesucht hatten, müssen noch in Sicherheit gebracht werden. In ihrer Verzweiflung suchen viele in den Trümmern von Geschäften nach Lebensmitteln und Getränken. Von Florida kommend war “Katrina” über die Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama hinweggefegt. Dann zog der auf Tropensturm herabgestufte Hurrikan in Richtung Tennessee weiter. In Mississippi zerstörte “Katrina” die beiden Küstenstädte Gulfport und Biloxi nahezu vollständig. Die US-Regierung sowie die Bevölkerung sind zunehmend erschüttert über das Ausmaß an Opfern und Schäden.