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Trauer und Wut in Beslan ein Jahr danach

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Trauer und Wut in Beslan ein Jahr danach

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In der Kleinstadt Beslan im Nordkaukasus haben dreitägige Trauerfeiern begonnen. Angehörige gedenken der 331 Todesopfer – die meisten davon Kinder – vor einem Jahr. Zu den Trauerkundgebungen werden tausende Menschen erwartet. Die Teilrepublik Nordossetien, zu der Beslan gehört, verhängte strenge Sicherheitsmaßnahmen.Präsident Putin will sich am Freitag im Kreml mit Hinterbliebenen treffen, die dem Staat eine Mitschuld an dem Tod ihrer Kinder gebenZum Schulanfang am 1. September 2004 hatte ein Terrorkommando aus Tschetschenien und Inguschetein die Schule in Beslan überfallen. Die Bewaffneten nahmen rund 1200 Schüler, Eltern und Lehrer als Geiseln.Am 3. September endete die Geiselnahme in einem Blutbad, als Terroristen und Sicherheitskräfte sich eine stundenlange Schießerei lieferten.Dabei kamen fast 320 Geiseln ums Leben. Davon 186 Kinder. Ebenso starben 12 Sicherheitskräfte. Nach offiziellen Angaben wurden 31 der 32 Terroristen getötet.

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