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Katrina-Hilfsaktion der EU angelaufen

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Katrina-Hilfsaktion der EU angelaufen

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Gut eine Woche nach den Verwüstungen durch den Hurrican Katrina läuft eine beispiellose Hilfswelle für die Überlebenden an. Rund 60 Länder haben ihre Hilfe angeboten. Neben traditionellen Freunden der USA in Europa, Japan oder Australien haben sich auch Kuba, Venezuela, Iran und die Golfstaaten gemeldet. Aus der EU haben die US-Behörden offiziell am Sonntag Hilfe angefordert. Kurz darauf starteten die ersten Flugzeuge, zum Beispiel mit Rotkreuzteams aus Frankreich und Belgien.

Die Liste der angeforderten Hilfsgüter ist lang – ganz oben stehen hunderttausende Fertigmahlzeiten, Erste-Hilfe-Pakete, Decken, Tankwagen für Wasser. Die Koordination erklärt Barbara Helfferich, Sprecherin der EU-Kommission: “Mit der Anfrage haben wir eine Spezialliste mit Hilfsgütern bekommen. Diese Liste ging über unsere Zivilschutz-Koordination weiter an die Mitgliedsstaaten. So konnten wir feststellen, welcher Mitgliedsstaat auf die einzelne Anfrage am besten reagieren könnte.”. So liefern die Briten 500 000 Militärrationen, Mediziner, Marinetechniker, und Hochleistungspumpen. Italien gibt zum Beispiel Amphibienfahrzeuge, Pumpen, Generatoren, Zelte und Personal. Aus Deutschland sind schon während des Wochenendes zwei Airbusse gestartet, an Bord 25 Tonnen Hilfsgüter. Die Niederlande schliesslich schicken auf Anfrage Deichspezialisten.