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New Orleans: Wassermassen werden abgepumpt - doch die Seuchengefahr steigt

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New Orleans: Wassermassen werden abgepumpt - doch die Seuchengefahr steigt

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Im vom Hurrikan Katrina zerstörten New Orleans ist ein wichtiger Staudamm repariert worden. Doch es wird noch bis zu drei Monate dauern, ehe das Wasser aus dem Stadtgebiet abgepumpt sein wird. Der Bürgermeister von New Orleans warnte inzwischen vor der wachsenden Seuchengefahr durch das verdreckte Wasser. Durch den Hurrikan haben Zehntausende Menschen meist ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Viele sind nicht versichert. Andere weigern sich strikt, ihr weitgehend zerstörtes Heim zu verlassen. In Saint Gabriel, hundert Kilometer nördlich von New Orleans, ist eine provisorische Leichenhalle eingerichtet worden. Dort sollen tausende Tote aufgebahrt werden, damit sie Gerichtsmediziner identifizieren können. Unterdessen hatte der amerikanische Präsident George W. Bush das Katastrophengebiet erneut besucht. Der Präsident war wegen der langsamen Washingtoner Reaktion auf die Katastrophe heftig kritisiert worden. Jetzt gab das Weiße Haus mit Notstandsregelungen für acht weitere Bundesstaaten Geld für die Flüchtlingshilfe frei.