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Textilkompromiss EU-China in EU-Gremien

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Textilkompromiss EU-China in EU-Gremien

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Die Gefahr leerer Regale in Europas Textilgeschäften scheint gebannt.

Vertreter der EU-Staaten sind am Dienstag in Brüssel zusammengekommen, um über den Textil-Kompromiss mit China zu beraten. Die 25 Staaten der EU müssen der Vereinbarung vom Montag noch zustimmen. Danach sollen rund 80 Millionen Textilien freigegeben werden, die sich seit Juli in EU-Zollhäfen angestaut haben. China hatte vereinbarte Export-Kontingente überschritten. Wichtige Hersteller-Länder wie Italien und Frankreich scheinen mit dem Kompromiss einverstanden, der bei einem EU-China-Gipfeltreffen am Montag in Peking gefunden worden war. Danach können die blockierten Pullover, Hosen und Büstenhalter aus China ausgeliefert werden, China verzichtet im Gegenzug im kommenden Jahr auf Kleiderlieferungen, die im Juni in Shanghai vereinbart worden waren. Allgemeine Zustimmung vorausgesetzt, werden die EU-Gremien etwa bis Anfang kommender Woche den Textil-Kompromiss umsetzen können. Vor allem deutsche und skandinavische Modefirmen haben die blockierte Ware teilweise schon vor Monaten bestellt und bezahlt.