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US Armee repariert Deich in New Orleans

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US Armee repariert Deich in New Orleans

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Während die Rettungsoperation in den überfluteten Stadtteilen von New Orleans fortgesetzt werden, haben Spezialeinheiten des amerikanischen Heeres einen gebrochen Deich repariert. Die Reparaturarbeiten an anderen Wasserschutzanlagen, die vom Hurrikan Katrina zerstört wurden, dauern an. In einigen Stadtteilen hat die Armee damit begonnen, die Wassermassen aus den Straßen zu pumpen — eine Operation, die mehr als zwei Monate dauern wird.

Derweil geht die Suche nach Überlebenden weiter — mehr als eine Woche, nachdem der Hurrikan Tausende von der Außenwelt abschloss. Immer wieder werden Menschen geborgen, die im zerstörten New Orleans ausgeharrt haben. Doch vor allem finden die Rettungskräfte die Leichen derjenigen, die es nicht geschafft haben und in ihren Häusern ums Leben gekommen sind. Noch immer liegt keine offiziell Zahl der Todesopfer vor, doch Bürgermeister Ray Nagin sagte im amerikanischen Fernsehen, die endgültige Zahl werde die Nation erschüttern. Nagin wiederholte noch einmal, 10.000 Tote sei eine realistische Schätzung. Die Polizei drängte derweil alle, die sich noch in New Orleans aufhalten, sich evakuieren zu lassen. Ein Polizeisprecher sagte, es gäbe absolut nichts mehr in New Orleans — die Stadt sei vollständig zerstört.