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Hurrikan-Katastrophe: Neben der menschlichen Tragödie nun die finanziellen Verluste

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Hurrikan-Katastrophe: Neben der menschlichen Tragödie nun die finanziellen Verluste

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Neben den enormen menschlichen Verlusten wird langsam der finanzielle Schaden deutlich, den der Hurrikan Katrina im Süden des Landes verursacht hat. Vorläufig wird davon ausgegangen, dass sich die Sturm- und Flutschäden auf 150 Milliarden Dollar belaufen.

In New Orleans — der am schwersten von den Fluten betroffenen Stadt — gehen die Bemühungen weiter, die Wassermassen aus den Straßen zu pumpen. Dabei ist höchste Eile geboten, denn das mit Kolibakterien verseuchte Wasser hat bereits zu mehreren hundert Magen- und Darminfektionen geführt. Mindestens fünf Menschen sollen an Infektionskrankheiten gestorben sein. In den überfluteten Stadtteilen bieten Rettungshelfer der Armee den dort verbliebenen Menschen Hilfe an. Doch immer häufiger kommen sie zu spät. So fanden sie die zurückgelassene Leiche einer Frau und eine Nachricht ihres Mannes mit der Bitte, sie zu beerdigen. Andere weigern sich New Orleans zu verlassen. Bürgermeister Ray Nagin hat die Zwangsräumung der Stadt angeordnet. Doch ein Armeesprecher sagte, niemand werde gezwungen werden.