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Hilfe für die Einwohner von New Orleans

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Hilfe für die Einwohner von New Orleans

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US-Präsident George W. Bush hat weitere über 51 Milliarden Dollar Hilfsgelder für das vom Wirbelsturm “Katrina” verwüstete Gebiet beantragt. Der Kongress hatte bereits zehn Milliarden Dollar bewilligt. Nach Angaben aus Washington wird das Weiße Haus noch mehr Gelder fordern. In New Orleans selbst versuchen Polizei und Armee die etwa 10 000 dort verbliebenen Einwohner davon zu überzeugen, die Stadt zu räumen. Der Bürgermeister hatte die Zwangsevakuierung angeordnet. Grund dafür ist die Verseuchung des Wassers, das eine hohe Konzentration von Kolibakterien und Blei aufweist. Die Behörden riefen dazu auf, das Wasser nicht zu berühren. Leichen, Müll, Industrieabfälle und Treibstoff aus den überfluteten Autos treiben darin. Tausende wollten ihre Häuser freiwillig räumen, so Polizeichef Eddie Compass. Such- und Rettungsmissionen würden durchgeführt. An Gewaltanwendung werde zur Zeit nicht gedacht. Auch die Armee weigert sich, die Menschen mit Gewalt zu evakuieren. In Madrid wurden mehrere Dutzend Tonnen Hilfsgüter verladen, die für die Opfer der Katastrophe bestimmt sind. An diesem Donnerstag werden in New Orleans auch insgesamt 94 deutsche Experten des Technischen Hilfswerks erwartet. Das erste Militärflugzeug mit Hochleistungspumpen, Lastwagen und einem Team von Helfern an Bord startete am frühen Morgen auf dem US-Militärflughafen im rheinland-pfälzischen Ramstein. Mit 15 Hochleistungspumpen soll die Trockenlegung von New Orleans beschleunigt werden.