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Jacques Chirac nach einer Woche aus Krankenhaus entlassen

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Jacques Chirac nach einer Woche aus Krankenhaus entlassen

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Eine Woche nach seiner Aufnahme hat der französische Präsident Jacques Chirac ein Pariser Militärkrankenhaus wieder verlassen. Chirac sagte, er fühle sich wohl und werde seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen. Auf Anraten seiner Ärzte wird er in den nächsten sechs Wochen jedoch keine Flugreisen unternehmen. Am UN-Gipfel in New York in der kommenden Woche wird er daher nicht teilnehmen.

Der 72jährige Präsident sagte, er freue sich, nach Hause zurückkehren zu können. Die Ärzte hätten ihm allerdings geraten, sich eine Woche lang zu schonen. Chirac sagte, er werde sich bemühen, vernünftig zu sein, denn er sei ein disziplinierter Mensch. Weitere Einzelheiten zu seinem Gesundheitszustand gab Chirac vor den wartenden Journalisten nicht bekannt. Der Präsident war in vergangenen Woche ins Krankenhaus eingewiesen worden, nachdem er nach einem Bluterguss an einer leichten Sehstörung litt. Es war das erste Mal in seiner zehnjährigen Amtszeit, dass Chirac nicht an einer Kabinettssitzung teilgenommen hatte. Dies hatte Spekulationen ausgelöst, dass er 2007 keine dritte Amtszeit anstreben werde.