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In New Orleans werden die Toten geborgen

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In New Orleans werden die Toten geborgen

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Im Katastrophengebiet von New Orleans haben die Hilfskräfte mit der Bergung der Toten begonnen. Viele Leichen müssen aus dem Flutwasser geholt werden, andere verwesen auf den Straßen der Stadt, in der vor knapp zwei Wochen noch fast eine halbe Million Menschen lebten. Doch offenbar ist die Anzahl der Todesopfer viel geringer als erwartet. In den Bundesstaaten Louisiana und Mississippi wurden bisher mehr als 300 Leichen geborgen. Es sind mit Sicherheit mehr – doch anfangs war von bis zu 10 000 Toten die Rede. Während die Hilfskräfte in den vergangenen Tagen Freiwillige in Sicherheit gebacht hatten, wird nun Haus für Haus nach möglichen Opfern abgesucht. Der umstrittene Leiter der Behörde für Katastrophenmanagement, Michael Brown, der von seiner Aufgabe vor Ort entbunden worden war, kehrte inzwischen nach Washington zurück. Es wird damit gerechnet, dass das Wasser erst im Verlauf eines Monats abgepumpt werden kann. Bei der Trockenlegung helfen auch Fachleute des deutschen Technischen Hilfswerks.