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Bush besucht erneut Katastrophengebiet

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Bush besucht erneut Katastrophengebiet

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Präsident George W. Bush ist zu seinem dritten Besuch im Katastrophengebiet im Süden der USA eingetroffen. An diesem Montag will er sich ein Bild über die Lage in New Orleans machen und sich über das Hilfsprogramm informieren. Danach reist er in den Bundesstaat Mississippi weiter. Bush übernachtete auf einem Kriegsschiff, das vor der Küste von New Orleans ankert und als Operationszentrum für die Hilfsvorkehrungen dient. Nach heftiger Kritik an der dafür zuständigen Bundesbehörde wurde die Leitung des Katastrophenmanagments dem Chef der Küstenwache übertragen. In New Orleans selbst suchen Polizei und Militär die Häuser weiter nach Toten ab. Oft kann eine Überprüfung nur erfolgen, nachdem ein Loch in das Dach geschlagen wird. Bei Leichengeruch wird jeder Raum geprüft. Die Anzahl der Toten wird schließlich mit Sprühfarbe deutlich gemacht. Insgesamt starben vermutlich weniger Menschen als ursprünglich angenommen. Offiziell liegt die Anzahl der Toten in Louisiana und Mississippi bei etwa 400. Eine zweite gute Nachricht ist, dass das verseuchte Wasser doppelt so schnell abgepumpt wird wie erwartet. Im Einsatz sind auch Experten des deutschen Technischen Hilfswerks.