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Fünf Tage vor Deutschland-Wahl: Aufregung über Wahlbezirk 160

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Fünf Tage vor Deutschland-Wahl: Aufregung über Wahlbezirk 160

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“Eine große Koalition wird es nicht geben” – das ist die Botschaft der Spitzenvertreter der großen Parteien im deutschen Bundestagswahlkampf.

In einem TV-Streitgespräch vor der vorgezogenen Parlamentswahl schlossen sowohl der sozialdemokratische Bundeskanzler, Gerhard Schröder, als auch dessen konservative Herausfordererin, Angela Merkel, ein gemeinsames Bündnis aus. Fünf Tage haben die Menschen noch Zeit, sich zu entscheiden, welchem der Kandidaten sie ihr Vertrauen schenken. Unterdessen ist die Nachwahl in einem der beiden Wahlbezirke der Stadt Dresden vor dem Bundesverfassungsgericht gelandet. Nach dem Tod der Direktkandidatin der rechts-extremistischen NPD war die Abstimmung im dortigen Wahlbezirk 160 auf den 2.Oktober verschoben worden. Das Bundesverfassungsgericht wird nun in den kommenden Tagen entscheiden, ob die Auszählung und die Bekanntgabe des Ergebnisses der Bundestagswahl um zwei Wochen verschoben wird. Die Kläger begründen ihren Antrag damit, dass eine Veröffentlichung von Ergebnissen die über 200.000 betroffenen Wähler beeinflussen könnte. Bei der letzten Bundestagswahl 2002 hatten die Sozialdemokraten mit einem Vorsprung von nur 6.000 Stimmen gewonnen.