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Nach Kritik am Krisenmanagement: Chef der US-Katastrophenhilfe tritt zurück

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Nach Kritik am Krisenmanagement: Chef der US-Katastrophenhilfe tritt zurück

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Die vernichtende Kritik am Krisenmanagement der US-Regierung zeigt Wirkung. Der Chef der US-Katastrophenhilfe Michael Brown trat zurück. Präsident George W. Bush nominierte umgehend einen leitenden Beamten aus dem Heimatschutzministerium zum Nachfolger.

Bush machte sich vor Ort in den Hurrikan-Gebieten erneut ein Bild von der Lage. In New Orleans und Biloxi sprach er mit Betroffenen und nahm das Ausmaß der Schäden und die Aufräumarbeiten in Augenschein. Die Helfer bekommen die Lage langsam in den Griff. Die ersten Lebensmittelhändler und Tankstellenbesitzer dürfen mit Sondererlaubnissen in ihre Geschäfte zurückkehren. Das verseuchte Wasser wird schneller abgepumpt als erwartet. Bislang wurden rund 500 Leichen geborgen. Doch die Suche nach Toten ist noch längst nicht abgeschlossen. Einen grausigen Fund machten Einsatzkräfte in diesem Krankenhaus in New Orleans – sie entdeckten die Leichen von 45 älteren Patienten, die nicht unmittelbar Opfer des Hurrikans oder der Flut geworden waren, sondern offenbar an großer Hitze starben, nachdem die Klimaanlage ausgefallen war.