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Abschlußerklärung der UN-Vollversammlung "löchrig"

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Abschlußerklärung der UN-Vollversammlung "löchrig"

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Kurz vor dem Beginn des UN-Gipfels konnten sich die Unterhändler auf ein gemeinsames Abschlussdokument einigen, das am Freitag von der Vollversammlung verabschiedet wird. In vielen Fragen wurden keine detaillierten Einigungen erzielt und so blieb der Text in vielen Passagen auf vage Grundsatzerklärungen beschränkt.

So fielen die Punkte zur Nicht-Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und die globale Abrüstung den kontroversen Ansichten zum Opfer. Auch eine radikale UN-Reform mit Erweiterung des Sicherheitsrates scheiterte an der Verweigerungshaltung, unter anderem der USA. In der Abschlusserklärung findet sich hingegen die Bekämpfung der Armut wieder. So sollen, gemäß den Millenniumszielen, unter anderem die Entwicklungshilfebeiträge für die ärmsten Länder der Welt auf 0,7 % des Bruttoinlandsprodukts der Geberländer von 2015 an angehoben werden. Auch wenn man sich auf globale Sicherheitsvorkehrungen gegen den Terrorismus einigen konnte, bleibt weiterhin offen, wie Terrorismus definiert wird.