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Blutiger Mittwoch im Irak

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Bei mehreren Bombenanschlägen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind insgesamt mehr als 130 Menschen getötet und mehr als 150 weitere verletzt worden. Nach Angaben der irakischen Polizei starben bei einem Selbstmordanschlag in einem vorwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil rund 120 Menschen. Ersten Erkenntnissen zufolge zündete ein Selbstmordattentäter seine Bombe mit geschätzten 220 Kilogramm Sprengstoff in Mitten einer Gruppe von Tagelöhnern die auf Arbeit warteten. Wenig später detonierten drei weitere Bomben. Dabei sollen mindestens 20 Menschen getötet und noch einmal so viele verletzt worden sein.

Bei einem weiteren Zwischenfall in Taji, rund 15 Kilometer nördlich von Bagdad, wurden 17 Menschen erschossen. Mit irakischen Militäruniformen bekleidete Männer hätten ihre Opfer aus ihren Häusern geholt und getötet, hieß es.