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Britische Regierung geht gegen paramilitärische Loyalisten vor

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Britische Regierung geht gegen paramilitärische Loyalisten vor

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Nach mehreren Nächten mit gewaltsamen Ausschreitungen in Nordirland hat die britische Regierung zwei protestantischen Organisation abgesprochen, sich noch an den Waffenstillstand zu halten. Der loyalistischen paramilitärischen Gruppe Ulster Volunteer Force wird vorgeworfen hinter den Ausschreitungen zu stecken, bei denen über 60 Polizisten verletzt worden sind.

Nordirlandminister Peter Hain stellte offiziell den Bruch des Waffenstillstands durch die beiden Gruppen fest und kündigte an, die Anordnung durch das Unterhaus bestätigen zu lassen. Bei der zweiten Gruppe handelt es sich um das “Red Hand Commando”. Beiden war kürzlich in einem Bericht der Unabhänigen Überwachungskomission des Waffenstillstandsabkommens bescheinigt worden, ihre Aktivitäten fortzusetzen und in das organisierte Verbrechen verwickelt zu sein. Die Unruhen hatten sich an der Umleitung eines Traditionsmarsches des protestantischen Oranierordens entzündet.