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UN-Gipfel mit US-Versprechen

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UN-Gipfel mit US-Versprechen

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In New York begehen die Vereinten Nationen den 60. Jahrestag ihrer Gründung mit dem größten Gipfeltreffen ihrer Geschichte. Allerdings hatte es im Vorfeld manche Enttäuschung gegeben, weil schon sicher geglaubte Absprachen vor allem von den USA wieder in Frage gestellt wurden.

In einer sehr diplomatischen Rede verwies UN-Generalsekretär Kofi Annan auf die Notwendigkeit von Reformen – ohne die die Weltorganisation ihrer Aufgabe in einer sich wandelnden Welt nicht mehr gerecht werden könne.Er sagte: “Let us be frank with each other an with the peoples of the united nations we have not yet achieved the sweeping and fundamental reforms that i and many others beleive are required. Sharp differences, some of them substantive and legitimate, have played their part in preventing that. Übersetzung:” Lasst uns offen sein zueinander und zu den Völkern der Vereinten Nationen – wir haben die grundlegenden Reformen, die ich und andere fordern, noch nicht erreicht. Scharfe Differenzen, einige davon durchaus legitim, haben das bisher verhindert.” US-Präsident George W. Bush machte in seiner Rede ein Aufsehen erregendes Versprechen:“Today I broaden the challenge by making this pledge: The Untied States is ready to eliminate all tariffs, subsidies and other barriers to the free flow of goods and services if other nations do the same,” Übersetzung: Die Vereinigten Staaten seien bereit, alle Subventionen und Barrieren zu beseitigen, die arme Länder am gleichberechtigten Zugang zu den Weltmärkten hindern – wenn andere Länder ebenso handeln. Das inzwischen fertiggestellte Abschlussdokument bleibt in mehreren Punkten hinter dem zurück, worauf sich die Staaten vor 5 Jahren beim Milleniumsgipfel schon geeinigt hatten.