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Drei deutsche Bundesländer verhängen Freilandverbot für Geflügel

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Drei deutsche Bundesländer verhängen Freilandverbot für Geflügel

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Zum Schutz vor der Vogelgrippe haben drei Bundesländer im Nordosten und Nordwesten Deutschlands die Freilandhaltung von Hühnern, Gänsen und sonstigem Geflügel verboten. Bis Ende November muss das Federvieh im Stall bleiben, um eine mögliche Übertragung des Grippe-Virus H5N1 durch vorbei fliegende Zugvögel zu verhindern. Nach draußen dürfen die Tiere nur, wenn die Auslaufflächen abgedeckt werden können.

Das Verbot gilt in zahlreichen Landstrichen in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Anders als die Hühnerzüchter hält Landwirtschaftsministerin Renate Künast ein bundesweites Freilandverbot derzeit nicht für notwendig, die Gefahr gehe eher von illegalen Tierimporten aus. Allerdings müssen Wildvögel und Geflügel jetzt verstärkt auf das Vogelgrippevirus untersucht werden.