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EU und USA einigen sich nach zwanzig Jahren auf Wein-Abkommen

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EU und USA einigen sich nach zwanzig Jahren auf Wein-Abkommen

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Wo Chablis, Chianti oder Champagner draufsteht, darf auch nur solcher drin sein – das gilt künftig auch für amerikanische Winzer. Die Europäische Union und die USA haben sich nach langen Verhandlungen auf ein bilaterales Abkommen zur Verwendung gängiger Sortenbezeichnungen geeinigt.

Die US-Winzer, die Namen wie Burgunder, Porto, Sherry oder eben Champagner bislang ähnlich wie eine Art Generika verwendeten, dürfen dies dem Abkommen zufolge zwar auch weiterhin tun, doch Neuankömmlinge auf dem US-Markt haben dazu kein Recht mehr.

Seit zwanzig Jahren versuchen beide Handelspartner, Klarheit auf dem Markt zu schaffen. Die USA sind nach den Europäern weltweit die wichtigsten Hersteller, aber auch Kunden der edlen Tropfen.