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Gemeinsam gegen Terror und Armut.

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Gemeinsam gegen Terror und Armut.

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Auf dieses Hauptziel verständigten sich die rund 170 Staats-und Regierungschef beim UN-Gipfeltreffen in New York. Armut sei der Nährboden für Unmut und Gewalt, hieß es unisono. Die weltweite Armutsbekämpfung müsse deswegen für die Vereinten Nationen an erster Stelle stehen. Auf viel mehr konnten sich die Teilnehmer allerdings noch nicht einigen, was ihnen harsche Kritik von allen Seiten einbringt. Doch der britische Premierminister Tony Blair sagte, die Zielsetzung sei nicht zu verachten: “Wenn wir unsere Versprechen einhalten, dann werden wir überraschen: In der Welt gäbe es dann mehr Demokratie, weniger Unterdrückung, mehr Freiheit, weniger Terrorismus, mehr Wachstum, weniger Armut. Die Folgen wären an den Leben von Millionen Menschen messbar, die niemals diese Reden hören oder unsere Stellungnahmen lesen werden. Aber das wäre die wahre Berufung von politischer Führung, die Vereinten Nationen würden ihrem Namen gerecht werden.” Doch auch UN-Generalsekretär Kofi Annan bedauerte in seiner Eröffnungrede, das geplante Abschlußdokument bleibe hinter seinen Erwartungen zurück, insbesondere was die UN-Reform und die weltweite Abrüstung anbelange. Der sogenannte “Weltgipfel” endet am Freitag. Ob bis dahin weitere Kompromisse gefunden werden, ist fraglich.