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Katrina-Folgen belasten US-Arbeitsmarkt

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Katrina-Folgen belasten US-Arbeitsmarkt

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Der Hurrikan Katrina hat auch auf dem US-Arbeitsmarkt deutliche Spuren hinterlassen. Nach amtlichen Angaben stieg die Zahl der Erstantragsteller auf Erwerbslosenunterstützung in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. Von den 71.000 Antragstellern begründeten 68.000 ihren Schritt mit den Effekten von Katrina.

Ohne Einfluß von Katrina blieben indes die Verbraucherpreise im August. Sie stiegen überraschend deutlich um 0,5 Prozent. Dafür machte das Arbeitsministerium in Washington in erster Linie die Benzinpreisexplosion verantwortlich. Dagegen blieb die sogenannte Kerninflationsrate, ohne Energie und Lebensmittel, mit einem Plus von 0,1 Prozent praktisch stabil. Ob die US-Notenbank am kommenden Dienstag die Leitzinsen erhöht, ist daher unter Analysten offen.