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Volkswagen will Seat nicht verkaufen - Konzern dementiert Pressebericht

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Volkswagen will Seat nicht verkaufen - Konzern dementiert Pressebericht

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Europas größter Autobauer Volkswagen hat nicht die Absicht, seine spanische Tochter Seat zu verkaufen. Es gebe weder Pläne für eine Veräußerung der Marke noch für eine Werksschließung, erklärten Konzernsprecher in Wolfsburg und Barcelona. Damit wiesen sie einen anderslautenden Bericht des Magazins Spiegel zurück. Darin hatte es geheißen, Seat müsse bis Mitte 2006 Absatz und Ertrag deutlich steigern, um weitere Investitionen in neue Modelle zu rechtfertigen.

In den vergangenen Jahren schwankten die Absatzzahlen auf dem spanischen Heimatmarkt erheblich. Seat gilt daher als Sorgenkind des Konzerns. Gelingt die Trendwende nicht, so der Spiegel-Bericht, könnte Volkswagen die Seat-Fabrik in Barcelona für die Fertigung anderer Konzern-Modelle nutzen. Die Marke Seat könne dann etwa chinesischen Autoherstellern, die auf den europäischen Markt drängen, zum Kauf angeboten werden. Unterdessen ist VW europaweit wieder auf der Überholspur. Im August konnte der Marktanteil bei den Neuzulassungen auf 22 Prozent gesteigert werden.