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Flucht vor Hurrikan Rita

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Flucht vor Hurrikan Rita

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Im texanischen Galveston packen die Bewohner wie fast überall entlang der südlichen US-Küsten das Notwendigste zusammen um sich vor dem heranziehenden Sturm in Sicherheit zu bringen. Rita hat über dem warmen Wasser des Golfs von Mexiko weiter an Stärke zugenommen. Der Luftdruck im Hurrikan ist bereits unter 900 Hektopascal gefallen. Somit gehört Rita zu den gefährlichsten Hurrikans aller Zeiten mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 Kilometer pro Stunde.

Eine Frau in Galveston meint, sie habe bereits mehrere Hurrikans erlebt, doch dieser sei einer der schlimmsten. Deshalb habe sie sich dazu entschieden, sich diesmal von der Küste fort ins Landesinnere zu begeben. Nachdem Rita über Teile Floridas und Kubas zog setzt der Sturm seinen Weg über dem Golf von Mexiko fort. Dabei bedrohen Ausläufer sämtliche südlichen US-Bundesstaaten. Es wird erwartet, daß Rita am Samstag Mittag unserer Zeit mit voller Wucht auf das texikanische Festland treffen wird. In New Orleans wurden die Aufräumarbeiten nach Hurrikan Katrina unterdessen fortgesetzt. Allerdings befürchtet man dort, daß die Ausläufer von Rita erneute Probleme bereiten können. Regen kann die notdürftig geflickten Deiche aufweichen und wieder für Überschwemmungen in der Stadt sorgen. US-Präsident George W. Bush rief für die Bundesstaaten Louisiana und Texas vorsorglich den Notstand aus.