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Monstersturm rast auf Texas zu

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Monstersturm rast auf Texas zu

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Im Süden der USA fliehen mehrere hunderttausend Menschen vor dem Hurrikan Rita. Knapp eine Million Menschen wurde aufgefordert, den Großraum Houston/Galveston zu verlassen. Noch ist nicht klar, ob “Rita” am Samstagmorgen über Galveston oder weiter südlich an der Grenze zu Mexiko auf das Festland treffen wird.

Für die Bundesstaaten Texas und Louisiana gilt Katastrophenalarm. Binnen weniger Stunden wurde der Wirbelsturm “Rita” zu einem Hurrikan der Kategorie “Fünf” hochgestuft. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 250 Kilometern pro Stunde ist “Rita” inzwischen stärker als der Hurrikan “Katrina”, der vor drei Wochen New Orleans und Umgebung verwüstete. Präsident Bush forderte die Bevölkerung auf, den Evakuierungsanordnungen Folge zu leisten: “Wir hoffen und beten, daß Rita keine Verwüstungen anrichtet, aber wir müssen auf das Schlimmste gefaßt sein”, sagte Bush. Sowohl Kuba als auch die Inselkette Florida Keys kamen mit dem Schrecken davon. Riesige Wellen überfuteten den Damm, der die Inseln mit dem Festland verbindet, niedrig gelegene Gebäude standen unter Wasser. Der berühmte Highway US1 ist aber inzwischen wieder durchgängig befahrbar. Ab Freitag dürfen auch die Touristen in die Florida Keys zurückkehren.