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Verkehrschaos im Großraum Houston aus Angst vor neuer großer Naturkatastrophe

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Verkehrschaos im Großraum Houston aus Angst vor neuer großer Naturkatastrophe

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Die Behörden im US-Bundesstaat Texas haben rund 1,3 Millionen Menschen angewiesen, sich vor Hurrikan “Rita” in Sicherheit zu bringen. “Der Bundesstaat verfügt über einen Katastrophen-Plan”, so der Bürgermeister von Houston, “jetzt ist es Zeit, ihn in die Tat umzusetzen. Die, die an der Küste wohnen, müssen sich an Evakuierungsbefehle halten.”

Der mittlerweile zu einem Hurrikan der Kategorie 5 hochgestufte Wirbelsturm wird am Samstag an der texanischen Küste erwartet. Zuvor war er über Teile Kubas und Floridas gezogen, hatte dabei aber nicht die befürchteten Zerstörungen verursacht. Mittlerweile erreicht Rita aber Windgeschwindigkeiten bis zu 275 km/h und könnte damit der schlimmste Wirbelsturm sein, der Texas jemals bedroht hat. Nach massiver Kritik an der Katastrophenschutzbehörde FEMA nach Hurrikan “Katrina” hat diese unterdessen Flugzeuge und Busse zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe Evakuierungen durchgeführt werden sollen. Besonders gefährdet ist der 65 Kilometer südlich von Houston gelegene Küstenort Galveston. “Wir können die Menschen nicht dazu zwingen, zu gehen”, so ein örtlicher Polizeibeamter. Im Jahr 1900 war Galveston bereits Schauplatz der schlimmsten Naturkatastrophe in der US-Geschichte. In Folge eines verheerenden Sturms kamen damals rund 10.000 Menschen ums Leben.