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Zwei Millionen Menschen flüchten vor "Rita"

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Zwei Millionen Menschen flüchten vor "Rita"

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Von den Küstengebieten in den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana flüchten die Menschen vor Hurrikan “Rita” ins Landesinnere. Zwischen ein und zwei Millionen sollen es sein, genau kann das niemand sagen. Im Großraum Houston kam es zu kilometerlangen Staus, teilweise wurden auch die Gegenfahrbahnen für den Verkehr aus der Stadt hinaus freigegeben. Die Flughäfen wie der George Bush Airport nahe der texanischen Hauptstadt sind überfüllt. Die texanischen Behörden erklärten, bis Samstagmorgen würden 5.000 Nationalgardisten im Einsatz sein, um Plünderungen in New Orleans nach Hurrikan “Katrina” zu verhindern. Laut Vorhersagen wird Hurrikan “Rita” in der Nacht zum Samstag auf die amerikanische Golfküste treffen. Es ist weiterhin nicht absehbar, wo der Wirbelsturm auf dem 750 Kilometer langen Küstenstreifen zwischen Port O-Connor und Morgan City auf Land treffen wird. Denn ständig wechselt er seinen Kurs. Rita ist mittlerweile um eine Stufe auf einen Sturm der Kategorie vier herabgestuft worden. Meteorologen befürchten aber, dass er erneut an Kraft gewinnen könnte, je näher er der Küste kommt. Wegen der erwarteten Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde sollen die Atomkraftwerke bei Bay City abgeschaltet werden. Die Anlage gilt als eine der größten der USA.