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EU-Beobachter aus Rumänien und Bulgarien treten in Strassburg an

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EU-Beobachter aus Rumänien und Bulgarien treten in Strassburg an

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Bulgaren und Rumänen laufen sich für die EU-Mitgliedschaft warm. Ihr Beitritt ist Anfang 2007 vorgesehen, seit heute verfolgen 53 Beobachter aus diesen beiden Ländern das Geschehen im Europaparlament in Strassburg.

Noch dürfen die Beobachter nicht mitstimmen oder auf Plenarsitzungen mitreden, haben aber Zutritt zu den Sitzungen des Europäischen Parlaments, der Ausschüsse und der Fraktionen.

Atanas Atanassov Paparizov, Chef der Kommission für die Integration in Europa im bulgarischen Parlament: “Wir müssen uns weiter anstrengen. Deshalb dramatisieren wir die Bedenken der EU-Kommission nicht. Im Gegenteil- wir tun alles, um zum vorgesehenen Datum bereit zu sein.”

Die Ankunft der Beobachter hatte sich wegen Zweifeln am Zeitplan der Vorbereitungsprozesse um fünf Monate verzögert. Doch auch der Zeitplan der EU hält offenbar nicht allen Zweifeln stand: Noch sind die Dometscherdienste in Rumänisch und Bulgarisch nicht komplett. Und einige der Neuen müssen sich zu acht ein Büro teilen. Als Kompensation winken 268 Euro Aufwandsentschädigung pro Europatag plus Reisekosten.

Das nächste Testat der EU-Kommission zur Europareife der Kandidaten Rumänien und Bulgarien steht am 25. Oktober an.