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Regierungswechsel in Polen - Wahlbeteiligung enttäuschend

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Regierungswechsel in Polen - Wahlbeteiligung enttäuschend

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Am Tag nach der polnischen Parlamentswahl ist die Stimmung im Land gemischt. Wie erwartet brachte die Abstimmung einen konservativen Machtwechsel, stärkste Kräft wurde die national-konservative Partei “Recht und Gerechtigkeit”.

Deren Vorsitzender Jaroslaw Kaczyinski wird vermutlich als neuer Minister- Präsident mit der Regierungsbildung beauftragt. Die Wahlbeteiligung lag unter 40 Prozent, so wenige gaben seit dem Fall des Kommunismus in dem osteuropäischen Land noch nie ihre Stimme bei Parlaments- wahlen ab. Der Partei Kaczynskis stehen harte Koalitionsverhandlungen mit dem zweiten Sieger der Wahl, der liberal-konservativen Bürgerplattform, bevor. Die Gespräche werden aber erst in zwei Wochen beginnen, nach der Präsidentschaftswahl. Für diese stellen beide Parteien die aussichtsreichsten Kandidaten. Der Kandidat der Bürgerplattform, Donald Tusk, gilt als leicht favorisiert. Sein Kontrahent für das Amt ist kein geringerer als der Zwillingsbruder des vermutlich neuen polnischen Ministerpräsidenten, Lech Kaczyinski.