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Israel tötet militante Palästinenser - Kommunalwahlen im Westjordanland

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Israel tötet militante Palästinenser - Kommunalwahlen im Westjordanland

Israel tötet militante Palästinenser - Kommunalwahlen im Westjordanland
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Israelische Soldaten haben im Westjordanland drei militante Palästinenser getötet. Darunter war palästinensischen Angaben zufolge auch ein führendes Mitglied der Al-Aksa-Brigaden in Dschenin.

Vertreter der Gruppe zogen anschließend durch die Stadt im Norden des Westjordanlands. Sie erklärten über Lautsprecher die Waffenruhe mit Israel für beendet und kündigten Gegenschläge an. Die Al-Aksa-Brigaden sind der bewaffnete Arm der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Die israelische Armee drang in Dschenin ein und durchsuchte Häuser. Ziel der Aktion sei – wie bei den jüngsten Razzien im Westjordanland – die Festnahme von militanten Palästinensern, hieß es. Unterdessen hat im Westjordanland die dritte Etappe der Kommunalwahlen begonnen. In den beiden vorausgegangenen Runden war die Hamas in zahlreichen Gemeinden vor der regierenden Fatah-Bewegung stärkste Kraft geworden. Die Abstimmung gilt als Generalprobe für die Parlamentswahl im kommenden Januar, an der die Hamas erstmals teilnehmen will.