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Bombenanschläge im Irak fordern zahlreiche Todesopfer

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Bombenanschläge im Irak fordern zahlreiche Todesopfer

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Nach der Anschlagsserie im Irak am Donnerstag ist die Zahl der Todesopfer am Freitag weiter angestiegen. Offiziellen Angaben zufolge starben mindestens 85 Menschen bei der Explosion dreier Bomben. Unter den Toten befinden sich auch 22 Kinder. Rund 110 Menschen wurden mit zum Teil schweren Verletzungen in die Krankenhäuser der Region gebracht.

Die Bomben explodierten in der Stadt Balad nördlich der Hauptstadt Bagdad. Die Stadt ist vorwiegend von Schiiten bewohnt. Augenzeugen berichteten, zunächst habe sich ein Attentäter auf einer Geschäftsstraße in die Luft gesprengt. Als die Menschen in Panik flohen, sei ein zweiter Attentäter mit dem Auto in die Menschenmenge gefahren und habe einen weiteren Sprengkörper gezündet. Die dritte Bombe explodierte kurz danach auf einem Marktplatz. In der Stadt Hilla südlich von Bagdad starben am Freitag morgen mindestens 11 Menschen bei einem Autobombenanschlag auf einem belebten Marktplatz.