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Großbrand in russischem Waffenarsenal: Mindestens vier Verletzte


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Großbrand in russischem Waffenarsenal: Mindestens vier Verletzte

Bei mehreren Explosionen in einem russischen Waffenarsenal sind in der Nacht zum Samstag mindestens vier Menschen verletzt worden. Ausgelöst wurden die Explosionen durch einen Brand, der aus bislang ungeklärter Ursache in dem Depot ausgebrochen war. Das Unglück ereignete sich auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka im Armee-Depot von Juschnje Korjaki.

Nach Angaben des örtlichen Zivilschutzes mussten die umliegenden Siedlungen evakuiert werden – rund 7000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Ein Behördensprecher bezeichnete die Situation als “überaus ernsthaft.” Nach Agenturberichten konnten die Explosionen noch in einer Entfernung von 60 Kilometern gehört werden. Eine riesige Wolke aus Rauch und Staub stieg von der Unglücksstelle auf. Sicherheitskräfte riegelten das Gelände weiträumig ab. Die Rettungskräfte hoffen, die Lage innerhalb von 24 Stunden unter Kontrolle zu bekommen. Atomwaffen wurden in dem Munitionsdepot nach offiziellen Angaben nicht gelagert.
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