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Bali: Selbstmordattentäter für Anschläge verantwortlich

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Bali: Selbstmordattentäter für Anschläge verantwortlich

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Auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind bei drei Bombenanschlägen mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Vermutlich mehrere Selbstmordattentäter wie dieser Mann mit dem Rucksack hatten sich in Kuta und hier in Jimbaran in die Luft gesprengt.

Unter den Opfer sind auch ausländische Urlauber, darunter zwei Australier und ein Japaner. Ob auch Touristen aus Deutschland, österreich oder der Schweiz betroffen sind, ist noch unklar. Mindestens drei Bomben waren gestern in den beiden Ferienorten Kuta und Jimbaran auf Bali gezündet worden. Alle drei Sprengsätze wurden in Restaurants zur Explosion gebracht. Nach Angaben der indonesischen Behörden deutet die Art der Durchführung der Anschläge auf die lange unterschätzte Islamitengruppe Jemmaah Islamyia hin. Die Taten in Kuta und Jimbaran weisen Parallelen zu früheren Anschlägen der Gruppe auf. So waren am 12. Oktober 2002 bei Bombenanschlägen auf Nachtclubs auf Bali 202 Menschen getötet worden. Zur Stunde versuchen Rechtsmediziner die Identität der Opfer festzustellen. Unter den Verletzten befinden sich 49 Indonesier, 17 Australier, sechs Koreaner, drei Japaner und zwei Amerikaner.