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Irak: Neue US-Offensive gegen Aufständische - Bush zeigt sich zuversichtlich

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Irak: Neue US-Offensive gegen Aufständische - Bush zeigt sich zuversichtlich

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Die US-Armee hat im Westen des Irak eine neue Offensive gegen Aufständische begonnen. Bei der bislang größten Operation dieses Jahres sind rund 2500 Soldaten im Einsatz Ziel ist es – nach Angaben der Streitkräfte – in mehreren Städten im Euphrat-Tal die Nachschubwege von mutmaßlichen Al-Qaida-Rebellen aus Syrien in den Irak zu unterbrechen. Bei den Kämpfen wurden mehrere US-Soldaten getötet. Die US-Truppen nahmen eigenen Aussagen zufolge mehr als 170 Aufständische fest. Die Militäraktion bezieht sich vor allem auf die Region um Haditha.

Ungeachtet aller Gewalt sprach US-Präsident George W. Bush von Fortschritten im Irak. “Die amerikanischen Truppen haben zwei Missionen: die erste ist, Al-Sarkawi und seine Anhänger zu lokalisieren und sie der Justiz zu übergeben. Genauso wie wir das mit Saddam in Bagdad gemacht haben. Die zweite Mission ist die Schulung der irakischen Truppen. Dabei geht es nicht nur um ein Basis-Training der Soldaten. Sondern auch darum, irakische Soldaten in unsere Truppen einzubetten, damit sie einen Blick für Kommandostrukturen und Kontrollmechanismen bekommen.” Ziel bleibe, so Bush weiter, dass der Irak ein stabiler und demokratischer Staat und ein Verbündeter im Kampf gegen den Terrorismus werde.