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Hurrikan "Stan" richtet in Mittelamerika schwere Verwüstungen an

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Hurrikan "Stan" richtet in Mittelamerika schwere Verwüstungen an

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Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern und sintflutartigen Regenfällen hat Hurrikan “Stan” das mexikanische Festland erreicht. Das Zentrum des Wirbelsturms befand sich im südöstlichen Bundesstaat Veracruz. Hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, da Flüsse über die Ufer traten und Wohngebiete überfluteten. Vier Menschen wurden verletzt, als der Sturm die Dächer ihrer Häuser davontrug.

Zuvor war “Stan” über El Salvador und Guatemala hinweggefegt. In El Salvador hatte er Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht, bis zu 40 Menschen starben, 15.000 waren auf der Flucht. Der salvadorianische Präsident hat wegen der schweren Schäden um internationale Hilfe gebeten. Auch in Guatemala hinterließ Stan eine Spur der Verwüstung und tötete mindestens fünf Menschen. Der guatemaltekische Präsident Oscar Berger rief im ganzen Land die höchste Alarmstufe aus. Tatsächlich ist “Stan” schwächer als etwa Hurrikan “Katrina”, der New Orleans heimsuchte. Die eigentliche Gefahr geht aber von den Regenfällen aus. Vor allem ärmere Bevölkerungsschichten in Mittelamerika leben oft an gefährdeten Stellen, sodass immer wieder Menschen bei Überschwemmungen oder Erdrutschen sterben.