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Weitere Vogelseuche-Fälle in Rumänien

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Weitere Vogelseuche-Fälle in Rumänien

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Nach dem Verdacht erster Vogelgrippefälle in Europa haben die rumänischen Behörden das gesamte Donaudelta und den betroffenen Verwaltungskreis unter Quarantäne gestellt. Bei drei in einem Fischerdorf im Donaudelta verendeten Hausenten hatten Laboranalysen in Bukarest Antikörper der gefährlichen Vogelseuche festgestellt. Proben wurden nach London geschickt, um den Befund bestätigen zu lassen. Unterdessen meldeten die rumänischen Behörden weitere Fälle der gefährlichen Seuche.

Das Donaudelta wird von zahlreichen Zugvögeln frequentiert. Wissenschaftler befürchten, dass infizierte Tiere das gefährliche Virus aus dem Osten ins Land gebracht haben. Die vereinten Nationen hatten im August die Befürchtung geäußert, dass die Seuche durch Zugvögel unter anderem nach Europa gelangen könnte. Bisher ist die Vogelgrippe nur direkt von infiziertem Geflügel auf Menschen übertragen worden. Befürchtet wird eine Mutation des Virus, so dass es auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden kann.