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1400 Tote nach Schlammlawine in Guatemala

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1400 Tote nach Schlammlawine in Guatemala

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Nach einer Woche Dauerregen infolge des Tropensturms Stan haben riesige Wassermassen in Mittelamerika noch kaum absehbare Schäden angerichtet. In Guatemala starben in einem Gebirgsdorf 1 400 Menschen in einer bis zu 12 Meter hohen Schlammlawine. Im ganzen Land sind hunderte umgekommen, hunderte werden noch vermisst.

Einige Dörfer wurden nach Tagen erstmals wieder mit Hilfsgütern versorgt. Auf seinem Weg der Verwüstung hinterließ Stan in El Salvador mindestens 67 Tote, 10 in Nicaragua, vier in Honduras und 15 in Mexico. Im Süden Mexikos sind drei Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen. Tausende Häuser wurden zerstört. Im Bundesstaat Veracruz wurden 40 000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche samt Ernte vernichtet. Präsident Vicente Fox sicherte den Krisengebieten über eine Million Euro Hilfsgelder aus dem Staatshaushalt zu.