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Nach Erdbeben in Pakistan: Internationale Hilfe läuft an

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Nach Erdbeben in Pakistan: Internationale Hilfe läuft an

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Auch in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, nur rund 95 Kilometer vom Epizentrum entfernt, hat das Erdbeben verheerende Schäden angerichtet. Zahlreiche Helfer auch aus dem Ausland sind zur Stelle und suchen in Schutt und Geröll nach möglichen Überlebenden.

Die britische Regierung entsandte zwei Rettungsteams mit Such- und Bergungsexperten, Verpflegung und Decken in das Katastrophengebiet. Pakistaner, die in Großbritannien leben, haben eine umfangreiche Hilfsoperation für ihre Landsleute initiiert. Auch aus Deutschland kam ein Bergungsteam nach Pakistan. Die Caritas Österreich sowie die Schweiz halfen mit großen Geldbeträgen.

Die EU stellt 3,6 Millionen Euro an Soforthilfe bereit. Aus Frankreich, Russland der Türkei oder Japan kamen Hilfsmannschaften und Versorgungsgüter, Saudi-Arabien will eine Luftbrücke zur Versorgung der Überlebenden einrichten. China stellt Hilfsgüter im Wert von 5 Millionen Euro zur Verfügung – die erste Lieferung traf bereits am Sonntag in Islamabad ein. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf sprach von der “größten Katastrophe in der Geschichte des Landes” und drückte allen Betroffenen sein tiefes Beileid aus.