Eilmeldung

Eilmeldung

Guatemala: Verschüttete Gebiete sollen zu Friedhöfen erklärt werden

Sie lesen gerade:

Guatemala: Verschüttete Gebiete sollen zu Friedhöfen erklärt werden

Schriftgrösse Aa Aa

Jene guatemaltekischen Regionen, die von Schlammlawinen begraben wurden, sollen laut den örtlichen Behörden zu Friedhöfen erklärt werden. Schwere Unwetter hatten in Guatemala mehrere Dörfer verwüstet; der Ort Panabaj wurde vollständig von einer bis zu 12 Meter hohen Schlammlawine verschüttet. Rund 1.400 Menschen werden hier vermisst; die Rettungskräfte gehen davon aus, dass es keine Überlebenden gibt.

Im Gefolge des Hurrikans “Stan” war Mittelamerika von heftigen Regenfällen heimgesucht worden. Insgesamt wurden bisher mehr als 600 Todesfälle aus den Katastrophengebieten offiziell bestätigt; zudem werden Tausende Menschen nach wie vor vermisst. Guatemala ist am schwersten betroffen. In Panabaj und den umliegenden Dörfern wurden bislang rund 160 Leichen gefunden und in Massengräbern bestattet. Die Vermissten werden voraussichtlich demnächst für tot erklärt. Laut dem guatemaltekischen Präsidenten wurden bereits Schritte eingeleitet, damit die verschütteten Gegenden zu Friedhöfen umgewidmet werden können.