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Schleppende Hilfe für Erdbebenopfer in Pakistan

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Schleppende Hilfe für Erdbebenopfer in Pakistan

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Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Kaschmir verlaufen die Bergungsarbeiten noch immer schleppend. Bei der Verteilung der Hilfsgüter spielten sich chaotische Szenen ab. Heftiger Regen und Hagel beeinträchtigten im Norden Pakistans die Hilfsarbeiten. Die Behörden gehen davon aus, daß in Pakistan etwa 40 000 Menschen getötet wurden, weitere 2 000 starben in Indien. Unter den Trümmern der Häuser liegen möglicherweise noch viele weitere Tote.

Aus den entlegenen Gegenden des von Pakistan kontrollierten Teils Kaschmirs machen sich die Menschen zu Fuß auf in die größeren Städte. Die Hilfsorganisationen sind noch nicht bis zu ihnen vorgedrungen. Sie berichten von vielen Toten und daß die Überlebenden kaum Trinkwasser haben. Experten rechnen damit, daß es noch mehrere Tage dauern wird, bis die Hilfsmannschaften auch in die entlegensten Gegenden kommen.