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US- Außenministerin Condoleezza Rice zu Gesprächen in Kirgisien

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US- Außenministerin Condoleezza Rice zu Gesprächen in Kirgisien

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US-Außenministerin Condoleezza Rice ist zu einem offiziellen Besuch in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek eingetroffen. Sie wird dort mit dem Präsidenten des Landes Kurmanbek Bakijew und dem Premierminister Felix Kulow über den Kampf gegen den Terrorismus sprechen. Nach Kirgisien wird Rice noch Afghanistan, Kasachstan und Tadschikistan besuchen, und eventuell auch die Erdbebenregion in Pakistan. Der Besuch ist allerdings nicht in der ursprünglichen Planung vorgesehen. Vor den Gesprächen traf sich die Außenministerin mit amerikanischen Soldaten. Die USA unterhalten einen Stützpunkt in Kirgisien. Die Reise ist die erste, die Condoleezza Rice seit ihre Ernennung zur Außenministerin in die von Russland dominierte Region unternimmt. Die Forderung der USA nach mehr Demokratie sorgt in den zumeist autoritär geführten Ländern für Misstrauen. Sie sind aber wegen ihrer geografischen Lage wichtige Verbündete Amerikas .Kirgisien ist nach einem Staatsstreich im März instabil. Erst im Juni kanm es in der Hauptstadt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Gegnern des amtierenden Präsidenten.