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Vgelgrippe-Verdachtsfälle nun auch in Bulgarien

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Vgelgrippe-Verdachtsfälle nun auch in Bulgarien

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Die Vogelgrippe breitet sich offenbar weiter aus: Nicht nur in Rumänien und der Türkei, auch in Bulgarien sind nun möglicherweise infizierte Tiere gefunden worden. Die Behörden untersuchen drei Tiere, die im Norden des Landes tot aufgefunden wurden. In Rumänien gehen die Massentötungen von Vögeln unterdessen weiter – und viele Geflügelhalter machen sich zusehends Sorgen um ihre Existenz. Noch sind freilich in Rumänien und Bulgarien bloß Verdachtsfälle aufgetaucht. Und auch bei dem in der Türkei entdeckten Virus ist noch nicht klar, ob es sich tatsächlich um die gefährliche Variante handelt.

Die Vereinten Nationen haben vorsichtshalber dennoch zu verstärkten Anstrengungen bei der Entwicklung eines Impfstoffs für Menschen aufgerufen. Der zuständige UN-Koordinator David Nabarro sagte in Rom, man müsse eine Pandemie unter allen Umständen vermeiden: “Wir können nicht sicher sein, dass der vorhandene Impfstoff tatsächlich wirksam ist.” Dennoch hat in Rumänien vorsorglich eine Impfkampagne begonnen. Die polnische Regierung hat angekündigt, mehr als 5 Millionen Euro für den Kauf von Impfstoffen gegen die Vogelgrippe zur Verfügung zu stellen, auch wenn man derzeit keinen Grund zur Besorgnis sehe. Die deutsche Bundesregierung hat den nationalen Krisenstab von Bund und Ländern einberufen. Auch der ständige Ausschuss der Vertreter der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel wird sich mit dem Thema befassen. Die Testergebnisse von Geflügelproben aus der Türkei und Rumänien werden am Mittwoch erwartet.