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Aufruf zur Demokratie: US-Außenministerin Rice in Kasachstan


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Aufruf zur Demokratie: US-Außenministerin Rice in Kasachstan

US-Außenministerin Condoleezza Rice hat im Rahmen ihrer Reise durch Zentralasien Kasachstan besucht. Angesichts der für Anfang Dezember geplanten Präsidentschaftswahlen rief Rice den autoritär herrschenden kasachischen Staatschef Nursultan Nasarbajew zu einer freien und fairen Abstimmung auf: “Freie und faire Wahlen beginnen natürlich nicht am tatsächlichen Wahltag”, sagte Rice, “sondern schon vorher. Die Opposition muss die Möglichkeit haben, sich zu organisieren. Sie muss Zugang zur Presse haben – damit die Wähler sich wirklich frei entscheiden können.”

Nasarbajew steht seit 1991 an der Spitze der früheren Sowjetrepublik und steuert eine weitere Amtszeit an. Die Opposition warf der US-Regierung vor, sich stärker für die Ölvorkommen im Kaspischen Meer zu interessieren als für die Durchsetzung von demokratischen Standards. Die USA haben in Zentralasien strategische Interessen und brauchen im Kampf gegen den Terror Verbündete in der Region. Rice erklärte in der kasachischen Hauptstadt Astana, Washington werde für Sicherheit und Freiheit in Zentralasien eintreten. Letzte Station der US-Außenministerin auf ihrer Reise durch die Region ist Tadschikistan.
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