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Angst vor Vogelgrippe greift um sich

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Angst vor Vogelgrippe greift um sich

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Die Sorge vor einer Ausbreitung der Vogelgrippe nimmt weiter zu. Bei neun Menschen im Westen der Türkei besteht der Verdacht auf eine Infektion durch das Virus. Um die Bevölkerung zu beruhigen, ging der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan gestern mit gutem Beispiel voran. Zum Abendessen gab es Huhn.

Die Europäische Union plant derzeit zur Abwehr der Vogelgrippe kein generelles Freilauf-Verbot für Geflügel. Experten aus den 25 Mitgliedstaaten berieten in Brüssel über Schutzmassnahmen. Dabei geht es nach Angaben der EU-Kommission vor allem darum, nach dem Auftauchen des gefährlichen Virustyps H5N1 in der Türkei, den Kontakt zwischen Zugvögeln und Geflügel zu verhindern. Eine Sondersitzung der EU-Aussenminister ist für Dienstag anberaumt. In Rumänien herrscht nach wie vor Unklarheit darüber, ob es sich bei den Vogelgrippe-Erregern im Donaudelta um die tödliche Variante des Virus handelt.Zollprobleme haben den Transport der Proben verzögert. Erste Ergebnisse werden nicht vor Samstagnachmittag erwartet. In Bukarest und anderen Landesteilen haben die Lokalbehörden den Verkauf von lebendem Geflügel verboten. An Flughäfen und Grenzübergängen wurden seit Donnerstag Kontrollen und Desinfektionsmassnahmen verstärkt. In den meisten Städten haben die Menschen inzwischen den gesamten Bestand der Apotheken an normalen Grippe-Impfstoffen aufgekauft.