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Iberoamerika-Gipfel ohne Fidel Castro

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Iberoamerika-Gipfel ohne Fidel Castro

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Im spanischen Salamanca beginnt heute der 15. Ibero-Amerika-Gipfel. An der jährlichen Konferenz beteiligen sich Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika, Spanien und Portugal.

Unter den ersten Gästen befand sich der brasilianische Präsident Luis Inacio Lula da Silva. Auch Argentiniens Staatsoberhaupt Nestor Kirchner gehört zu den Teilnehmern. Der mit Spannung erwartete kubanische Präsident Fidel Castro hat dem Gipfel im kastilischen Salamanca jedoch erneut eine Absage erteilt. Es ist das fünfte Mal in Folge, dass Castro dem Treffen fernbleibt. Zuvor hatten Anti-Castro-Gruppen angekündigt, den kubanischen Staatschef bei einem Madrider Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzuzeigen. Bei dem Gipfeltreffen wollen die Staats- und Regierungschefs aus rund 20 Ländern unter anderem über das Schuldenproblem und die Zuwanderung beraten. Es sollen aber auch konkrete Massnahmen gegen die Armut getroffen werden.