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Iberoamerikanisches Gipeltreffen abgeschlossen

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Iberoamerikanisches Gipeltreffen abgeschlossen

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Im spanischen Salamanca ging am Samstagabend das 15. iberoamerikanische Gipfeltreffen zu Ende. König Juan Carlos schloss den Gipfel mit einer feierlichen Abschiedszeremonie im Beisein der 19 Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika, Spanien, Portugal und Andorra ab. Der mit besonderem Interesse erwartete kubanische Präsident Fidel Castro war dem Treffen ferngeblieben. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zwei Resolutionen zugunsten seines Landes.

Zum einen verabschiedeten die Gipfelteilnehmer eine Erklärung, mit der sie die USA zu einer sofortigen Beendigung der Blockade Kubas aufforderten. Zum anderen verlangten sie von Washington die Auslieferung des mutmaßlichen Terroristen und Castro-Gegners Luis Posada Carriles, der zur Zeit in den USA interniert ist. Venezuelas Präsident Hugo Chavez begrüßte die Tatsache, dass die USA auf die Entwicklungen der iberoamerikanischen Staaten aufmerksam geworden seien. Auch die Vereinigten Staaten waren bemüht, in der Debatte um die Gipfelentschließungen von Salamanca kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Der nächste Iberoamerika-Gipfel wird 2006 in Montevideo stattfinden.