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Vogelgrippe-Virus H5N1 auch in Rumänien nachgewiesen

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Vogelgrippe-Virus H5N1 auch in Rumänien nachgewiesen

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Im Osten der Türkei haben die Gesundheitsbehörden etwa 1 000 tote Hühner entdeckt. Noch ist nicht klar, ob die Tiere an der Vogelgrippe verendet sind, doch die Vermutung liegt nahe. Erst am Samstag hatten die Behörden versichert, die Tierseuche unter Kontrolle zu haben. Bei dem im rumänischen Donaudelta verendeten Geflügel wurde inzwischen das gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 nachgewiesen.

Die Regierung in Bukarest verschärfte daraufhin die Sicherheitsvorkehrungen und weitete sie auf das ganze Land aus. Unter anderem gilt ein Handelsverbot für Lebendgeflügel, doch auch für Schweine. Die Europäische Union hatte bereits vor Tagen ein Importstopp für Geflügel und Geflügelprodukte aus der Türkei und Rumänien verhängt. Dass die Seuche im Donaudelta Rumäniens auftrat, ist kein Zufall. In dem Gebiet leben Millionen von Zugvögeln. Die Weiterverbreitung der Vogelgrippe ist besorgniserregend, auch wenn Experten vor Panik warnen. Gefahr für den Menschen droht erst, wenn sich das Vogelgrippe-Virus mit einem normalen Grippe-Virus verbindet. In Polen muss Geflügel ab sofort in den Ställen bleiben. Auch in einigen deutschen Bundesländern gelten solche Verbote.