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Angst vor der Vogelgrippe in Europa

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Angst vor der Vogelgrippe in Europa

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Die Vogelgrippe stellt zwar keine unmittelbare Bedrohung für die Menschen dar, doch in Europa wächst die Hysterie. Allein in Deutschland wollen sich fast drei Millionen Menschen mehr als im Vorjahr gegen Grippe impfen lassen. Obwohl die Impfung keinen Schutz gegen die Vogelgrippe bietet. In Rumänien, wo das Vogelgrippe-Virus vom Subtyp H5N1 nachgewiesen wurde, verstärkten die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen gegen eine Verbreitung der Seuche. Nicht nur für den Handel mit Geflügel sondern auch mit Schweinen gilt ein landesweites Verbot. Weil die Krankheit im Donaudelta ausbrach, herrscht kein Zweifel daran, dass sie von Zugvögeln auf ihrem Weg von Russland in den Süden eingeschleppt wurde. Dafür spricht, dass sich das Virus auch in der Türkei verbreitet hat. Dort wurde es auf einer Geflügelfarm identifiziert, die sich in der Nähe eines Vogelschutzgebietes befindet. Aus Angst sich zu infizieren, konsumieren die Menschen dort inzwischen mehr Fisch als Geflügel. Syrien, das ebenfalls auf dem Weg der Zugvögel liegt, verhängte ein Importverbot für Geflügelprodukte aus der Türkei. Zusätzliches Fachpersonal kontrolliert Farmen und Schlächtereien, Stichproben werden häufiger als bisher entnommen. Bisher seien keine Fälle von Vogelgrippe festgestellt worden, hieß es aus Damaskus.