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Iraks hoffnungsvoller Schritt gen Demokratie

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Iraks hoffnungsvoller Schritt gen Demokratie

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Einen Tag nach dem Referendum über den irakischen Verfassungsentwurf ist das Land weitgehend unbehelligt von Terror und Gewalt geblieben. Die Vereinten Nationen, Grossbritannien und die USA begrüssten die Abstimmung als einen wichtigen Schritt hin zu Demokratie und Stabilität.

UN-Generalsekretär Kofi Annan lobte die Iraker dafür, dass sie trotz schwieriger Bedingungen der Bedrohung durch die Gewalt die Stirn geboten hätten, um ihr Wahlrecht auszuüben. Nach Angaben der Wahlkommission waren am vergangenen Samstag 64 Prozent der irakischen Wahlberechtigten zu den Urnen gegangen. US-Präsident Bush sprach von einem “sehr guten Tag für den Irak und den Weltfrieden. Wir glauben, und das gilt auch für die Iraker”, so Bush, “dass der beste Weg, vorwärts zu kommen, der Demokratie-Prozess ist. Al Kaida versucht diesen Prozess mit gewaltsamen Mitteln zu stoppen, weil Demokratie das genaue Gegenteil dessen ist, woran sie glauben.” Die Verfassung gilt als gescheitert, wenn zwei Drittel der Iraker in mindestens drei Provinzen mit Nein stimmen. Beobachter gehen davon aus, dass ein negatives Ergebnis nur in den sunnitischen Provinzen Anbar und Salheddin zu Stande kommen wird.