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Geflügelpest breitet sich in Kontinentaleuropa aus

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Geflügelpest breitet sich in Kontinentaleuropa aus

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Der griechische Gesundheitsminister hat bei einem Besuch der von der Vogelgrippe betroffenen Ägäis-Insel Oinousses demonstrativ ein Geflügelgericht verspeist. Währenddessen geht die Untersuchung der Virenerkrankung weiter. Die Geflügelzüchter-Branche verzeichnet bereits einen Nachfrageeinbruch, während sich die Europäische Union auf ein Ausbreiten der Grippeviren vorzubereiten versucht. Der Virus ist in seiner Variante H5N1 auch für Menschen gefährlich. Erst in der nächsten Woche kann durch Labortests verifiziert werden, ob diese Form der Geflügelpest auch im Falle Griechenlands vorliegt. Von Ostasien kommend ist die gefährliche Viruserkrankung bereits in Russland, der Türkei und in Rumänien nachgewiesen worden. Verendete Vögel fanden sich nun bereits bei Moskau und in Mazedonien. Aus den betroffenen Regionen ist der Export von Geflügelprodukten inzwischen untersagt. In vielen Ländern wie hier in werden Flugpassagiere besonders streng kontrolliert, wenn sie aus Ländern kommen, wo die Existenz des gefährlichen Virustyps bestätigt wurde. In Bayern müssen von heute an alle Geflügelzüchter ihre Tiere im Stall lassen. In Österreich und der Schweiz werden Vorsichtsmaßnahmen getroffen.